Langsamkeit


Langsamkeit

„Die Geschwindigkeit der Liebe ist die Langsamkeit“ habe ich einmal irgendwo gelesen.

Wo doch alles schnell gehen soll. Es gibt doch so viel zu tun und zu machen. Tausend Dinge sind zu erledigen, die unsere Aufmerksamkeit binden und uns an der Stange halten.

Was für ein Bild.

Wir klammern uns an einer Stange fest und die Sachen die zu machen sind rotieren unentwegst um uns herum. Es scheint kein Ende in Sicht.

Viele von uns wünschen sich einen Ausstieg aus diesem Hamsterrad.

Dieses ständige hin und her ermüdet uns und wir fühlen uns trotz all dem materiellen Konsum oft nicht  genährt und erfüllt.

Depression, Erschöpfung, Schlafprobleme und alle möglichen Symptome können aus dieser ständigen Überforderungsituation entstehen.

Wir folgen kollektiv den Stufen der Selbstausbeutung wenn wir so weiter leben.

Das ist uns durchaus bewusst, doch das Rad dreht sich so schnell, dass es scheinbar keine Zeit mehr gibt und das eigene Verhalten zu ändern.

 

Der Frosch stirbt im Kochtopf, wenn man das Wasser darin  langsam zum kochen bringt.

Er hüpft sofort heraus wenn man ihn in fast kochendes Wasser setzt.

 

Wie heiß ist das Wasser in dem du sitzt?

Hast du dich vielleicht schon an ein Leben gewöhnt, dass dir nicht gut tut?

Was zerstört dich und was nährt dich?

Was brauchst du wirklich?

Was geschieht wenn du langsamer wirst?

Wem und was begegnest du dann in dir selbst?

Kannst du dir genügend Zeit lassen , um die Dinge zu verändern die dir wirklich am Herzen liegen?

 

„Die Geschwindigkeit der Liebe ist die Langsamkeit“

 

In diesem Sinne wünsche ich euch alle Ruhe der Welt

Frauke

160823_portrait_frauke_alexandrakasperphotography_bearbeitet-75