Neue Weiblichkeit


Neue Weiblichkeit

Habt ihr das gewusst?

In Deutschland schrieb das Bürgerliche Gesetzbuch folgendes vor:

  • Wollte eine Frau arbeiten, musste das ihr Ehemann erlauben. 1977 wurde das Gesetz geändert.
  • Bis 1958 konnte der Mann den Anstellungsvertrag der Frau nach eigenem Ermessen und ohne deren Zustimmung fristlos kündigen.
  • Wenn seine Frau arbeiten durfte, verwaltete er ihren Lohn.
  • Der Ehemann hatte das alleinige Bestimmungsrecht über Frau und Kinder.
  • Bis 1962 durften die Frauen ohne Zustimmung des Mannes  kein eigenes Bankkonto eröffnen.
  • Erst nach 1969 wurde eine verheiratete Frau als geschäftsfähig angesehen.

 

Wie fühlte sich eine Frau wohl damals?
Wie stand es um ihren Selbstwert, ihre Würde und ihr Selbstbewusstsein?

Das ist alles noch gar nicht lange her. Und wenn du im Netz schaust wie es heute so mit der Gleichberechtigung aussieht, findest du sehr interessante Dinge. In deinem Alltag lassen sich sicherlich auch einige Geschichten aufspühren, die in bestimmten Bereichen ein kräftiges Ungleichgewicht zeigen.

Wie sieht es da aus mit Selbstwert und co?

Das soll hier aber nicht das Thema sein.

Mir geht es vielmehr um den teifen Blick in den weiblichen Schatten, der sich in den Zeiten unserer patriachalen Kultur insgeheim aufgebaut hat.

Ist klar, ein paar tausend Jahre im patriachalen Knast zu sein, hat in uns Frauen Spuren hinterlassen.

Sowas geht ja nicht spurlos an uns vorbei, oder?

Das könnte uns sehr wütend werden lassen. Wohin mit all der Wut über die Ungerechtigkeit?

Es ist möglich , durch eine innere Reflektion, einen hohen Grad an lebendiger und liebender Befreiung zu erlangen. Oder den mächtigen unbewussten Drang fortzuführen, das Gefängnissleben weiterhin auf sich selbst und das Umfeld zu übertragen.

Es gibt zu diesem Thema ein wundervolles Buch:

“ Mutti ist die Bestie“ von Torsten Milsch.

Dieses Buch lege ich euch allen, Frauen wie Männern ans Herz.

Das weibliche Prinzip in seiner Schattenseite ist alles andere als nett.

Dies ich wichtig zu wissen und ganz genau wahrzunehmen und dann verantwortlich damit umzugehen.

Wenn ich meinen Schatten, meine Unterwelt nicht kenne, wie soll ich dann ein freies und zufriedenes Leben führen?

Sich mit den eigenen Schatten zu beschäftigen und sie Heim zu holen in das große liebende Herz kann Jahre dauern. Der emotionale Keller ist meist voll von verdrängten und abgespaltenen Anteilen, die  durch traumatische Erfahrungen und daraus resultierendem Herzschmerz dort verbannt wurden.

Wenn wir diese unbequeme Arbeit allerdings nicht tun, dann ist unser Leben nur halb so schön und wir quälen andere Menschen mit unseren giftigen Dämpfen aus unserem Kellerloch.

Der Schritt in eine neue und strahlende Weiblichkeit führt durch das Kellerabteil.

 

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Ansonsten bleiben wir im schwarzen Loch gefangen. Könnten wir doch hindurch gehen und im Raum der ungeahnten Möglichkeiten ein aufrechtes, athentisches und freies Leben führen.

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß bei der Schattenarbeit!

Und vergesst bitte nicht das Leben zu genießen. Das Leben kann so wunderschön sein!

 

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Frauke